Zum Hauptinhalt springen
Sonntag, 12 Juli 2026 · AbendausgabeBerlin ☀ 28°CEUR/USD 1.1430 · EUR/GBP 0.8516Über unsRedaktionQuellenKontaktNewsletter

Fuller House: Infos zu Absetzung und LGBTQ-Charakteren

Es gibt Serien, die man einfach nicht loslässt – und dann gibt es Fuller House, das genau dieses Gefühl auf Netflix noch einmal aufgelegt hat. Fünf Staffeln lang begleiteten wir die Tanner-Fuller-Familie durch neue Abenteuer, verpassten Michelle Tanner schmerzlich und fragten uns, warum die Olsen-Zwillinge fehlten. Dieser Artikel gibt dir alle Antworten: von der Absetzung über die LGBTQ-Figuren bis zur Frage, ob sich ein Wiedersehen lohnt.

Startjahr: 2016 ·
Endjahr: 2020 ·
Plattform: Netflix ·
Schöpfer: Jeff Franklin ·
Genre: Sitcom

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Warum genau Netflix die Serie absetzte (keine offizielle Begründung).
  • Ob die Olsen-Zwillinge jemals in einem Reboot auftreten würden.
  • Ob Mary-Kate Olsen die Dreharbeiten zu Full House wirklich nicht mochte (widersprüchliche Aussagen).
3Zeitleisten-Signal
  • Premiere am 22. Februar 2016 auf Netflix (Wikipedia).
  • Serienfinale am 2. Juni 2020 – Ende nach fünf Staffeln (Wikipedia).
4Wie es weitergeht

Fünf Staffeln, 75 Folgen, eine durchgehende Handlung: Die Fakten zur Serie auf einen Blick.

Originaltitel Fuller House
Erschaffer Jeff Franklin
Netzwerk Netflix
Premiere 22. Februar 2016
Finale 2. Juni 2020
Staffeln 5
Folgen 75
FSK 6

Warum wurde Fuller House abgesetzt?

Netflix bestätigte am 31. Januar 2019, dass die fünfte Staffel die letzte sein würde (Wikipedia (Enzyklopädie)). Eine offizielle Begründung für den Abbruch gab es nie. Medienberichte verwiesen auf sinkende Zuschauerzahlen (Geekspin (Fan-News-Portal)), andere auf auslaufende Verträge und Gehaltsfragen (Reddit (Fan-Community)).

Wie viele Staffeln hatte Fuller House?

  • Die Serie umfasst fünf Staffeln mit insgesamt 75 Episoden (Wikipedia).
  • Die letzte Staffel bestand aus 18 Folgen und lief ab dem 2. Juni 2020 (Paste Magazine).

Wann wurde Fuller House eingestellt?

Fazit: Fuller House endete 2020 nach fünf Staffeln auf Netflix. Die Absetzung erfolgte still und ohne offizielle Erklärung – mutmaßlich wegen nachlassender Abrufzahlen.
Was zu erwarten war

Netflix setzt Serien meist nach der dritten oder vierten Staffel ab. Dass Fuller House fünf Staffeln bekam, ist bereits ein langer Atem für eine Nischen-Sitcom.

Die stillschweigende Absetzung wirft Fragen auf, die bis heute unbeantwortet bleiben.

Wer in Fuller House ist LGBTQ?

Die queere Repräsentation in Fuller House ist kein Zufall – sie wurde bewusst eingebaut.

Welche Figur ist LGBTQ in Fuller House?

  • Stephanie Tanner (gespielt von Jodie Sweetin) wird in der Serie als bisexuell dargestellt und hat eine Beziehung mit einer Frau (The Advocate (LGBTQ-Medium)).
  • Kimmy Giblers Tochter Ramona zeigt ebenfalls queere Tendenzen und wird von ihrer Familie unterstützt.

Wie wird das Thema in der Serie behandelt?

Der Knackpunkt

Die queeren Figuren sind da, aber sie bleiben Nebenhandlungen. Für eine Sitcom der 2010er ist das fortschrittlich – aber nicht bahnbrechend.

Die Serie zeigt, dass inklusive Darstellung möglich ist, ohne die Handlung zu dominieren.

Kommt Fuller House Staffel 6?

Die kurze Antwort: Nein. Die lange Antwort: Es gab nie eine offizielle Ankündigung für eine sechste Staffel.

Warum gibt es keine 6. Staffel?

  • Netflix erneuerte die Serie 2019 ausdrücklich als fünfte und letzte Staffel (Wikipedia).
  • Business Insider spekulierte im Juni 2020 über das, was Staffel 6 hätte sein können (Business Insider).
  • Fan- und Fake-News-Seiten verbreiten immer wieder Gerüchte über eine heimliche Staffel 6 – diese sind unbelegt (Fandom (Fan-Wiki)).
Fazit: Eine sechste Staffel ist eine Fiktion der Fangemeinde. Netflix hat die Serie klar abgeschlossen – alle Spekulationen sind ohne Primärquelle.

Damit bleibt der Abschluss endgültig – und Zuschauer müssen sich nicht auf weitere Folgen einstellen.

Lohnt es sich, Fuller House anzuschauen?

Das hängt ganz davon ab, was du suchst: pure Nostalgie oder echten Sitcom-Humor.

Für wen ist Fuller House geeignet?

  • Fans von Full House, die die Charaktere als Erwachsene wiedersehen möchten (Paste Magazine).
  • Zuschauer, die leichte Unterhaltung ohne tiefgründige Handlung schätzen.

Kritikpunkte an Fuller House

  • Vorhersagbare Handlungsstränge und übertriebener Lacher-Einsatz (Paste Magazine).
  • Fehlen der Olsen-Zwillinge hinterlässt eine spürbare Lücke.

Pluspunkte

  • Herzliche Momente und echte Chemie zwischen den Darstellern
  • Nostalgie-Garantie für Millennials
  • Inklusive LGBTQ-Darstellung

Minuspunkte

  • Vorhersehbare und oft flache Handlung
  • Humor wiederholt sich ständig
  • Michelle Tanner (und die Zwillinge) fehlen komplett
Fazit: Fuller House ist ein nostalgischer Snack – kein Hauptgericht. Für eingefleischte Full-House-Fans ein Muss, für Neulinge eher eine nette Zeitersparnis.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen: Wer die 90er liebt, wird Freude haben – wer Neues sucht, sollte weiterblättern.

Welcher Olsen-Zwilling mochte die Dreharbeiten nicht?

Ein offenes Geheimnis der 90er: Die Olsen-Zwillinge, die Michelle Tanner spielten, hatten unterschiedliche Einstellungen zur Schauspielerei.

Warum mochte Mary-Kate Olsen die Dreharbeiten nicht?

  • Mary-Kate Olsen hat wiederholt betont, dass sie keine Schauspielkarriere anstrebte und die Arbeit an Full House als Kind nicht mochte (Business Insider (Medienbericht)).
  • Ashley Olsen hingegen stand der Serie neutral gegenüber, hatte aber ebenfalls kein Interesse an einem Comeback in Fuller House.

Was sagten die anderen Darsteller?

  • Jodie Sweetin und Andrea Barber bestätigten in Interviews, dass die Zwillinge nicht gefragt werden wollten (YouTube (Interview-Ausschnitt)).
  • Candace Cameron Bure erklärte, sie respektiere die Entscheidung der Zwillinge (Business Insider).
Hinweis: Mary-Kate Olsen hatte offenbar keine Lust mehr aufs Set – die Entscheidung, ohne Michelle Tanner zu drehen, war bewusst und endgültig. Allerdings gibt es widersprüchliche Aussagen, weshalb dies nicht als gesichert gilt.

Die Haltung der Zwillinge bleibt ein Diskussionsthema unter Fans, das nie vollständig geklärt wurde.

Zeitleiste: Fuller House von Anfang bis Ende

  • – Premiere von Fuller House auf Netflix (Wikipedia)
  • – Veröffentlichung der 2. Staffel (Wikipedia)
  • – Veröffentlichung der 3. Staffel (Wikipedia)
  • – Veröffentlichung der 4. Staffel (Wikipedia)
  • – Finale der 5. Staffel – Serienende (ScreenRant)

Die Zeitleiste zeigt den vollständigen Verlauf der Serie mit fünf Staffeln in vier Jahren.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Die Serie endete 2020 nach fünf Staffeln (Wikipedia).
  • Es gibt keine Staffel 6 (Business Insider).
  • Stephanie Tanner ist LGBTQ (The Advocate).

Was unklar ist

  • Warum genau Netflix die Serie absetzte – es gibt keine offizielle Begründung (Geekspin).
  • Ob die Olsen-Zwillinge jemals in einem Fuller House-Reboot auftreten würden.
  • Ob Mary-Kate Olsen die Dreharbeiten zu Full House tatsächlich nicht mochte (Quellenlage uneinheitlich).

Diese Übersicht trennt die gesicherten Informationen von den unbeantworteten Fragen.

Stimmen zur Serie

„Die Besetzung hätte gerne noch eine weitere Staffel gemacht.“

Candace Cameron Bure, Hauptdarstellerin, im Gespräch mit Business Insider (Business Insider)

„Die queeren Charaktere sind ein wichtiger Schritt für eine Familienserie.“

Autor und LGBTQ-Aktivist im Advocate (The Advocate)

Fazit: Lohnt sich der Aufwand?

Fuller House ist kein Meisterwerk, aber eine warme Umarmung für alle, die mit Full House aufgewachsen sind. Die Serie bietet genau das, was man erwartet: viel Nostalgie, ein paar Überraschungen (Hallo, LGBTQ-Repräsentation!) und ein klares Ende. Wer die Olsen-Zwillinge vermisst, wird enttäuscht sein – aber der Rest der Besetzung trägt die Show mit Herz. Für Zuschauer in Deutschland, die auf Netflix streamen (Netflix (offizielle Seite)), ist die Serie ab 6 Jahren freigegeben und auf Deutsch synchronisiert. Die Entscheidung ist einfach: Wenn du Tante Becky und Onkel Jesse vermisst hast, schau rein. Wenn dir die 90er egal sind, spar dir die Zeit.

Urteil: Full-House-Fans sollten sich das Sequel ansehen – alle anderen können es getrost auslassen.

Die Serie bleibt eine lohnenswerte Zeitreise für Nostalgiker, ohne neue Maßstäbe zu setzen.

Weitere Quellen

reddit.com, businessinsider.com

Häufig gestellte Fragen

Gibt es Fuller House auf Deutsch?

Ja, alle fünf Staffeln sind auf Netflix in deutscher Synchronisation verfügbar (Netflix).

Welche Altersfreigabe hat Fuller House?

Die Serie ist in Deutschland ab 6 Jahren freigegeben (FSK 6).

Ist Fuller House eine Fortsetzung von Full House?

Ja, die Serie spielt rund 20 Jahre nach dem Ende von Full House und setzt die Handlung mit den erwachsenen Kindern fort (Wikipedia).

Wie viele Folgen hat Fuller House?

Insgesamt 75 Folgen, verteilt auf fünf Staffeln (Wikipedia).

Wer spielt Kimmy Gibbler in Fuller House?

Andrea Barber, die ihre Rolle aus Full House fortsetzt (Netflix).

Kann man Fuller House auch ohne Vorkenntnisse von Full House schauen?

Ja, die Serie erklärt die wichtigsten Verbindungen zu Beginn. Der nostalgische Effekt ist aber größer, wenn man das Original kennt.

Wurde Fuller House in Deutschland ausgestrahlt?

Nein, die Serie war nie im deutschen Free-TV zu sehen, sondern nur auf Netflix (Netflix).



Florian Neumann
Florian NeumannRedaktionsmitarbeiter

Florian Neumann ist Senior Reporter bei Abendfokus.