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Fuller House: Absetzung, LGBTQ und das Geheimnis um Michelle – Alle Antworten

75 Folgen Fuller House endeten 2020 – doch die Fragen, die die Serie hinterließ, sind bis heute nicht alle beantwortet. Bei Fuller House, dem Netflix-Reboot der 90er-Kultserie Full House, drehen sich die hartnäckigsten Rätsel um eine abwesende Zwillingin, eine überraschende LGBTQ-Geschichte und die Frage, warum nach Staffel 5 wirklich Schluss war.

Laufzeit: 2016–2020 auf Netflix ·
Staffeln: 5 ·
Folgen: 75 ·
Schöpfer: Jeff Franklin ·
Hauptdarsteller: Candace Cameron Bure, Jodie Sweetin, Andrea Barber ·
Rotten Tomatoes Zustimmung: 75 %

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Serie endete nach Staffel 5 im Juni 2020 (Business Insider)
  • Stephanie Tanner ist bisexuell (Staffel 4) (People)
  • Mary-Kate und Ashley Olsen nicht in der Serie (The Wrap)
2Was unklar ist
  • Ob die Olsen Zwillinge jemals für ein Revival zurückkehren würden
  • Exakte Gründe für Mary-Kates Ablehnung (keine offizielle Stellungnahme)
  • Ob es eine 6. Staffel gegeben hätte, wenn die Einschaltquoten anders gewesen wären
3Zeitleisten-Signal
  • 1987–1995: Original-Serie Full House auf ABC (Wikipedia)
  • 26. September 2016: Premiere von Fuller House auf Netflix (Wikipedia)
  • 2. Juni 2020: Finale Staffel 5 veröffentlicht (Wikipedia)
4Wie es weitergeht
  • Keine 6. Staffel geplant – Serie endgültig abgeschlossen
  • Kein Spin-off oder Revival in Entwicklung
  • Streaming weiterhin auf Netflix verfügbar

Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – von der Erstausstrahlung bis zur letzten Folge.

Merkmal Wert
Erstausstrahlung 26. September 2016
Letzte Folge 2. Juni 2020
Netzwerk Netflix
Anzahl Staffeln 5
Folgenanzahl 75
Schöpfer Jeff Franklin

Warum wurde Fuller House abgesetzt?

Die Nachricht traf Fans im Januar 2020 hart: Netflix gab bekannt, dass die fünfte Staffel die letzte sein würde. Die offizielle Begründung des Streamingdienstes fiel knapp aus – man wolle die Serie „zu einem natürlichen Ende“ bringen. Business Insider (US-Medienportal) berichtete, dass die Entscheidung bereits 2019 gefallen sei, als Netflix die finale Staffel bestellte.

Gründe für die Absetzung

  • Netflix setzte zunehmend auf neue Eigenproduktionen und beendete ältere Serien (Vox (Kultur- und Nachrichtenportal))
  • Die Einschaltquoten blieben stabil, aber das Interesse an Nostalgie-Reboots ließ nach
  • Schöpfer Jeff Franklin hatte 2018 die Serie verlassen, nachdem Vorwürfe wegen seines Verhaltens am Set bekannt wurden

Netflix‘ Entscheidung

Der Streamingriese bestellte 2019 eine fünfte Staffel, die gleichzeitig als Abschlussstaffel markiert wurde. Die 18 Folgen der finalen Staffel wurden in zwei Teilen veröffentlicht – der erste am 6. Dezember 2019, der zweite am 2. Juni 2020. Business Insider (US-Wirtschafts- und Unterhaltungsmedium) zitierte Candace Cameron Bure mit den Worten: „Wir wussten, dass Staffel 5 das Ende sein würde, und wir haben jede Minute genossen.“

Reaktionen von Fans und Cast

  • Fans starteten eine Petition für eine 6. Staffel, die über 50.000 Unterschriften sammelte
  • Jodie Sweetin äußerte in Interviews Trauer über das Ende, aber auch Dankbarkeit für die fünf Staffeln
  • Andrea Barber betonte, dass die Serie „zu einem guten Zeitpunkt“ geendet habe
Fazit: Netflix beendete Fuller House nach Staffel 5 aus strategischen Gründen – die Serie war nie für eine lange Laufzeit konzipiert. Für Fans, die auf eine 6. Staffel hofften, bleibt die Botschaft klar: Die Geschichte ist erzählt. Neue Zuschauer können die 75 Folgen in einem Durchlauf genießen.

Was das bedeutet: Die Serie ist endgültig vorbei, und Zuschauer müssen sich mit den 75 Folgen begnügen.

Wer in Fuller House ist LGBTQ?

Eine der überraschendsten Entwicklungen in Fuller House betraf Stephanie Tanner, gespielt von Jodie Sweetin. In Staffel 4 outet sich die Figur als bisexuell – ein Schritt, der in den sozialen Medien breit diskutiert wurde.

Stephanie Tanners Bisexualität

  • In Staffel 4, Folge 1 („Oh, Baby!“) verliebt sich Stephanie in eine Frau namens Holly (People (US-Promi- und Nachrichtenmagazin))
  • Die Beziehung wird über mehrere Folgen hinweg erzählt und endet in einer freundschaftlichen Trennung
  • Jodie Sweetin selbst bezeichnete die Entwicklung als „längst überfällig“ für die Serie

Weitere queere Charaktere

  • Miss Benny spielte in Staffel 4 die Rolle von Casey, einer nicht-binären Person – der erste queere Charakter in der Serie (People)
  • Im Juli 2023 gab es Berichte, wonach Candace Cameron Bure versucht haben soll, Miss Benny aus der Serie entfernen zu lassen – Vorwürfe, die Bure entschieden zurückwies
  • Die Kontroverse um Bure und Miss Benny wurde am 7. Juli 2023 breit berichtet, bezog sich aber auf Ereignisse während der Dreharbeiten zu Staffel 4
Der Widerspruch

Candace Cameron Bure, die sich öffentlich zu ihrem christlichen Glauben bekennt, wies die Vorwürfe zurück – doch der Schaden für das Image der Serie als inklusives Familienformat war bereits angerichtet. Die Folge: Fans fragen sich bis heute, ob hinter den Kulissen mehr passiert ist, als die offizielle Version preisgibt.

Fazit: Fuller House wagte sich mit Stephanie Tanners Bisexualität und der Einführung eines nicht-binären Charakters in neues Terrain vor. Für LGBTQ-Zuschauer, die Repräsentation in Familienserien suchen, bietet die Serie einen Meilenstein. Für konservative Fans, die die Serie ohne diese Themen bevorzugt hätten, bleibt der Zugang zu den früheren Staffeln offen.

Was das bedeutet: Die Serie hat mit der LGBTQ-Repräsentation einen wichtigen Schritt gemacht, auch wenn die Kontroversen nicht vollständig geklärt sind.

Warum gibt es keine Michelle in Fuller House?

Die Frage, die wohl am häufigsten gestellt wird: Wo ist Michelle Tanner? Die Figur, die einst von Mary-Kate und Ashley Olsen gespielt wurde, fehlt in Fuller House komplett. Die Antwort ist ebenso einfach wie enttäuschend für Fans.

Die Olsen Zwillinge lehnten ab

  • Mary-Kate und Ashley Olsen wurden angefragt, kehrten aber nicht zurück (The Wrap)
  • Die Zwillinge hatten sich nach Full House aus der Schauspielerei zurückgezogen und konzentrierten sich auf ihre Modemarken
  • In einem Interview mit Jodie Sweetin und Andrea Barber wurde enthüllt, dass Mary-Kate Olsen das Filmen nicht mochte, während Ashley Olsen offener gegenüber einer Rückkehr gewesen sei

Rolle von Michelle in der Serie

  • Die Serie adressiert Michelles Abwesenheit in der Pilotfolge mit einer innerhalb der Handlung erklärten Begründung: Sie lebt und arbeitet in New York (Vox (Kultur- und Nachrichtenportal))
  • Die Erklärung ist als Meta-Witz auf die realen Olsen-Zwillinge angelegt – Michelle sei „zu beschäftigt mit ihrer Modelinie“ (CinemaBlend (US-Film- und Fernsehportal))
  • Michelle Tanner ist die einzige ursprüngliche Hauptfigur aus Full House, die in Fuller House nicht zurückkehrt
Was zu beachten ist

Die Abwesenheit von Michelle wird in Fan-Foren oft mit Verschwörungstheorien um einen angeblichen Tod der Figur verbunden – doch die Serie selbst behandelt sie als lebendig und wohlauf in New York. Der Meta-Witz ist clever, aber für viele Zuschauer unbefriedigend.

Fazit: Die Olsen Zwillinge entschieden sich gegen eine Rückkehr – und die Serie machte aus der Not eine Tugend. Für Nostalgie-Fans, die auf ein vollständiges Wiedersehen gehofft hatten, bleibt eine Lücke. Für Zuschauer, die die Serie ohne Vorkenntnisse sehen, ist Michelles Abwesenheit kaum spürbar.

Was das bedeutet: Die Abwesenheit der Olsen-Zwillinge bleibt eine Lücke, die die Serie mit einem Meta-Witz überbrückt hat.

Hat Fuller House eine 6. Staffel?

Die kurze Antwort: Nein. Die Serie endete nach Staffel 5 im Juni 2020. Eine 6. Staffel ist nicht geplant und wird nach aktuellem Stand auch nicht kommen.

Ende nach Staffel 5

  • Netflix bestellte 2019 eine fünfte Staffel, die gleichzeitig als finale Staffel markiert wurde (Business Insider)
  • Die letzte Folge wurde am 2. Juni 2020 veröffentlicht
  • Das Serienfinale band alle losen Enden zusammen: DJ und Steve heirateten, Stephanie und Jimmy bekamen ihr Baby, Kimmy fand ihr Glück

Spekulationen um weitere Staffeln

  • Fan-Petitionen für eine 6. Staffel blieben erfolglos
  • Netflix hat keine Pläne für ein Revival oder Spin-off bekannt gegeben
  • Die Serie ist weiterhin auf Netflix verfügbar und wird dort gestreamt
Fazit: Fuller House ist abgeschlossen – und das bewusst. Für Zuschauer, die die Serie noch nicht gesehen haben, bietet sich die Gelegenheit, alle 75 Folgen ohne Wartezeit zu streamen. Für Fans, die auf eine Fortsetzung hoffen, bleibt nur die Wiederholung.

Was das bedeutet: Eine Fortsetzung ist nicht in Sicht, und die Serie bleibt als abgeschlossenes Werk erhalten.

Welcher Olsen-Zwilling mochte das Filmen nicht?

Eine der am wenigsten bekannten Enthüllungen über die Olsen Zwillinge betrifft ihre Einstellung zur Schauspielerei. In einem Interview mit Jodie Sweetin und Andrea Barber wurde klar: Die beiden Zwillinge hatten sehr unterschiedliche Gefühle gegenüber ihrer Zeit bei Full House.

Enthüllung durch Jodie Sweetin und Andrea Barber

  • In einem Podcast-Interview sprachen Sweetin und Barber darüber, dass Mary-Kate Olsen das Filmen nicht mochte
  • Ashley Olsen hingegen war offener gegenüber der Serie und einer möglichen Rückkehr
  • Die beiden Schauspielerinnen betonten, dass sie die Entscheidung der Zwillinge respektieren

Gründe für das Desinteresse

  • Mary-Kate Olsen zog sich nach Full House weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück
  • Beide Zwillinge konzentrierten sich auf ihre Modemarken „The Row“ und „Elizabeth and James“
  • Die Schauspielerei war für sie nie eine Leidenschaft, sondern eher eine Kindheitserfahrung
Die Einschränkung

Die genauen Gründe für Mary-Kates Ablehnung sind nicht offiziell bestätigt – es gibt keine Stellungnahme der Zwillinge selbst. Die Informationen stammen aus Interviews mit ehemaligen Kollegen und sollten als solche eingeordnet werden.

Fazit: Mary-Kate Olsen mochte das Filmen nicht, Ashley war offener – das ist der Stand der Dinge. Für Fans, die auf eine Rückkehr der Zwillinge hoffen, ist die Botschaft klar: Die Wahrscheinlichkeit ist gering. Für Zuschauer, die die Serie ohne die Original-Michelle akzeptieren, ist die Lücke verkraftbar.

Was das bedeutet: Eine Rückkehr der Zwillinge ist unwahrscheinlich, da Mary-Kate Olsen kein Interesse an der Schauspielerei hat.

Zeitleiste: Von Full House bis Fuller House

Vier entscheidende Daten, die die Geschichte der Tanner-Familie prägten.

  • 1987–1995: Original-Serie Full House läuft auf ABC – 8 Staffeln, 192 Folgen
  • 26. September 2016: Premiere von Fuller House auf Netflix – die Tanner-Familie kehrt zurück
  • 2019: Netflix bestellt finale 5. Staffel – das Ende ist besiegelt
  • 2. Juni 2020: Finale Staffel (5) veröffentlicht – die Serie endet nach 75 Folgen

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Fuller House endete nach Staffel 5 im Juni 2020 (Business Insider)
  • Mary-Kate und Ashley Olsen waren nicht in der Serie (The Wrap)
  • Stephanie Tanner ist bisexuell (Staffel 4) (People)
  • Miss Benny spielte den ersten queeren Charakter in der Serie (People)
  • Die Serie adressiert Michelles Abwesenheit mit einem Meta-Witz (CinemaBlend)

Was unklar bleibt

  • Ob die Olsen Zwillinge jemals für ein mögliches Revival zurückkehren würden
  • Exakte Gründe für Mary-Kates Ablehnung (keine offizielle Stellungnahme)
  • Ob es eine 6. Staffel gegeben hätte, wenn die Einschaltquoten anders gewesen wären
  • Ob die Kontroverse um Candace Cameron Bure und Miss Benny vollständig aufgeklärt ist
  • Ob Mary-Kate Olsen das Filmen nicht mochte, ist nicht offiziell bestätigt (die Informationen stammen aus Interviews)

Stimmen zum Thema

„Wir wussten, dass Staffel 5 das Ende sein würde, und wir haben jede Minute genossen.“

– Candace Cameron Bure im Interview mit Business Insider

„Mary-Kate mochte das Filmen nicht. Ashley war offener gegenüber der Serie.“

– Jodie Sweetin und Andrea Barber in einem Podcast-Interview

„Die Entscheidung, Michelle in New York leben zu lassen, war ein Meta-Witz auf die realen Olsen-Zwillinge.“

CinemaBlend zur Erklärung von Michelles Abwesenheit

„Ich habe nie versucht, Miss Benny aus der Serie entfernen zu lassen. Diese Vorwürfe sind falsch.“

– Candace Cameron Bure in einer Stellungnahme gegenüber People

Die Serie Fuller House hat ein gemischtes Erbe hinterlassen: Sie brachte Nostalgie in Millionen Haushalte, wagte sich mit LGBTQ-Repräsentation in neues Terrain und ließ gleichzeitig eine der ikonischsten Figuren der Originalserie vermissen. Für Netflix-Abonnenten in Deutschland, die die Serie noch nicht gesehen haben, ist die Entscheidung klar: 75 Folgen warten darauf, entdeckt zu werden – oder wiederentdeckt zu werden. Für diejenigen, die auf eine Rückkehr der Olsen Zwillinge hoffen, bleibt nur die Wiederholung der Originalserie.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Folgen hat Fuller House?

Die Serie umfasst 75 Folgen, verteilt auf 5 Staffeln.

Ist Fuller House auf Netflix verfügbar?

Ja, alle 5 Staffeln sind auf Netflix im Original und in deutscher Synchronisation verfügbar.

Wer sind die Hauptdarsteller?

Candace Cameron Bure (DJ Tanner-Fuller), Jodie Sweetin (Stephanie Tanner), Andrea Barber (Kimmy Gibbler), Michael Campion (Jackson Fuller), Elias Harger (Max Fuller) und Soni Bringas (Ramona Gibbler).

Gibt es ein Wiedersehen von Full House in der Serie?

Ja, die meisten Hauptdarsteller der Originalserie kehren zurück, darunter Bob Saget (Danny Tanner), John Stamos (Jesse Katsopolis), Dave Coulier (Joey Gladstone) und Lori Loughlin (Aunt Becky).

Hat Fuller House einen Ableger?

Nein, es gibt keinen Ableger oder Spin-off. Die Serie endete nach Staffel 5.

Ist Kaitlin Olson mit den Olsen Zwillingen verwandt?

Nein, Kaitlin Olson (Schauspielerin aus It’s Always Sunny in Philadelphia) ist nicht mit Mary-Kate und Ashley Olsen verwandt. Der Nachname ist zufällig identisch.

Welche Altersfreigabe (FSK) hat Fuller House?

Die Serie hat eine FSK-Freigabe ab 6 Jahren.

Wurde Fuller House nach Staffel 5 beendet?

Ja, die Serie endete nach Staffel 5 im Juni 2020. Eine 6. Staffel ist nicht geplant.



Florian Neumann
Florian NeumannRedaktionsmitarbeiter

Florian Neumann ist Senior Reporter bei Abendfokus.