
David Bennent ist nicht nur das Gesicht des Oskar Matzerath aus „Die Blechtrommel“ – der 1966 geborene Schweizer Schauspieler hat eine jahrzehntelange Karriere vorzuweisen. Doch wer ist der Schauspieler hinter dieser ikonischen Rolle? Ein Blick auf seine Biografie zeigt: David Bennent stammt aus einer etablierten Künstlerfamilie und führte seine Laufbahn über Jahrzehnte mit Engagements in internationalen Produktionen fort.
Geboren: 9. September 1966 · Geburtsort: Lausanne, Schweiz · Beruf: Schauspieler
Die wichtigsten Daten zu David Bennent auf einen Blick:
| Kategorie | Details | Quelle |
|---|---|---|
| Geburtsdatum | 9. September 1966 | Wikipedia (de) |
| Geburtsort | Lausanne, Schweiz | Wikipedia (de) |
| Nationalität | Schweizer | Munzinger Biographie |
| Beruf | Schauspieler | Munzinger Biographie |
| Eltern | Heinz Bennent (Schauspieler), Paulette Renou alias Diane Mansart (Tänzerin) | Allociné |
| Geschwister | Anne Bennent (Schauspielerin) | Wikipedia (fr) |
Kurzüberblick
Geboren am 9. September 1966 in Lausanne, Schweiz, als zweites Kind der Familie. (Wikipedia)
Wurde 1979 durch seine Rolle als Oskar Matzerath in „Die Blechtrommel“ weltberühmt. (Gorki)
Spielte in internationalen Filmen wie „Legend“ (1985) und „Happy as Lazzaro“ (2018). (Wikipedia (en))
Spricht fließend Deutsch und Französisch sowie Englisch und etwas Neugriechisch. (Wikipedia (de))
Die wichtigsten Fakten zu David Bennent
David Bennent entstammt einer Familie, in der die Bühne und die Leinwand zum Alltag gehörten. Sein Vater Heinz Bennent war ein bekannter Schauspieler, seine Mutter Paulette Renou – die unter dem Künstlernamen Diane Mansart auftrat – eine Tänzerin. Diese künstlerische Prägung ebnete ihm den Weg in die Filmbranche, wo er bereits in jungen Jahren Maßstäbe setzte.
Kindheit und familiärer Hintergrund
David Bennent wuchs nicht in einem gewöhnlichen Umfeld auf: Seine Eltern waren beide in der Kunstszene aktiv. Sein Vater Heinz Bennent war ein renommierter Schauspieler, während seine Mutter als Tänzerin arbeitete. Die Familie lebte zeitweise in Griechenland – eine deutschsprachige Quelle nennt Mykonos als Ort, an dem Bennent die ersten Lebensjahre verbracht habe, wenngleich diese Angabe mit Vorsicht zu genießen ist. Später zog die Familie nach Deutschland und Frankreich, wo Bennent bis heute lebt.
Die Künstlerfamilie Bennent
- Vater: Heinz Bennent – Schauspieler
- Mutter: Paulette Renou (Künstlername: Diane Mansart) – Tänzerin
- Schwester: Anne Bennent – ebenfalls Schauspielerin
David Bennent ist nach seiner Schwester Anne das zweite Kind der Familie – eine Tatsache, die seine Rolle in der Geschwisterkonstellation festlegt. Die künstlerische Ader der Familie setzt sich über die Generationen hinweg fort: Auch seine Schwester ist im Schauspielbereich tätig.
Interessant ist, dass Bennent trotz seiner Schweizer Herkunft und seiner frühen Erfolge in Deutschland häufig als „deutscher Schauspieler“ bezeichnet wird. Diese Doppelidentität spiegelt sich auch in seinem Wohnsitz wider: Er lebt sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.
Der Durchbruch mit „Die Blechtrommel“
David Bennent wurde durch seine Rolle als Oskar Matzerath in „Die Blechtrommel“ berühmt. Die Verfilmung des Romans von Günter Grass erschien 1979 und wurde von Volker Schlöndorff inszeniert. Für den jungen Bennent war dies nicht nur der Beginn seiner Karriere, sondern auch eine der anspruchsvollsten Rollen der Filmgeschichte – ein Kind, das beschließt, nicht mehr zu wachsen, und die Welt aus Kinderaugen betrachtet.
Die Produktion war international erfolgreich und brachte Bennent nicht nur Ruhm, sondern auch hohe Anerkennung ein. Seine Darstellung des Oskar gilt bis heute als eine der bemerkenswertesten Kinderdarstellungen im Kino.
Filmkarriere: Von den 1980er- bis zu den 2010er-Jahren
Nach seinem sensationellen Debüt arbeitete Bennent kontinuierlich weiter, wenn auch mit weniger medialer Präsenz. Seine Filmografie zeigt eine bemerkenswerte Vielseitigkeit: von Fantasy-Epen bis hin zu europäischen Art-House-Produktionen.
Die 1980er-Jahre: Internationale Engagements
1984 spielte Bennent in „Dog Day – Ein Mann räumt auf“ (Originaltitel: „Canicule“) mit – ein Film, der in Frankreich produziert wurde. Bereits ein Jahr später folgte eine der bekanntesten Produktionen seiner Karriere: „Legend“ von Ridley Scott, in dem er an der Seite von Tom Cruise zu sehen war.
Die Zusammenarbeit mit Ridley Scott war ein bedeutender Schritt, denn sie brachte Bennent in den internationalen Filmzirkus. Seine Rolle in dem Fantasy-Film zeigte, dass er auch außerhalb des deutschen Films reüssieren konnte.
Die 2000er-Jahre: Rückkehr zur Leinwand
Nach einer längeren Pause kehrte Bennent 2004 mit Spike Lees „She Hate Me“ zurück. Der Film sorgte für Diskussionen, zeigte aber erneut Bennents Bereitschaft, in kontroversen und anspruchsvollen Produktionen mitzuwirken. Drei Jahre später, 2007, war er in „Ulzhan“ zu sehen – einem Drama, das in Zentralasien spielt.
Die 2010er-Jahre: Europäisches Kino
In den 2010er-Jahren folgten weitere Engagements: 2013 in „Michael Kohlhaas“ – einer Neuverfilmung des klassischen Stoffes – und 2014 in der österreichischen Komödie „Therapy for a Vampire“, die mit schwarzem Humor punktete. 2016 spielte Bennent in „Fog in August“, einem Drama über die NS-Euthanasie, das auf wahren Begebenheiten basiert.
Sein jüngstes bekanntes Engagement war 2018 in „Happy as Lazzaro“, dem preisgekrönten Film der italienischen Regisseurin Alice Rohrwacher. Diese Rolle zeigt, dass Bennent auch im modernen europäischen Kino weiterhin gefragt ist – ein Beweis für seine anhaltende Relevanz über vier Jahrzehnte hinweg.
Welche Sprachen spricht David Bennent?
David Bennent wuchs zweisprachig auf, was ihm im internationalen Filmgeschäft zugutekam. Laut Wikipedia (de) spricht er fließend Deutsch und Französisch sowie Englisch und etwas Neugriechisch. Die französische Wikipedia bestätigt diese Angabe und ergänzt, dass er auch etwas modernes Griechisch beherrscht.
Diese Sprachkenntnisse sind kein Zufall: Bennent lebte während seiner frühen Kindheit in Griechenland – was die Erwähnung von Mykonos als Aufenthaltsort erklärt. Später führte ihn sein Leben nach Deutschland und Frankreich, wo er bis heute zuhause ist.
Wie alt war David Bennent bei seiner Rolle als Gump in ‚Legend‘?
David Bennent wurde am 9. September 1966 geboren. Der Film „Legend“ kam 1985 in die Kinos. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten war er etwa 18 oder 19 Jahre alt. Diese Rolle als Kobold Gump in Ridley Scotts Fantasy-Epos bleibt einer seiner bekanntesten internationalen Auftritte.
Welche Nationalität hat David Bennent?
David Bennent ist Schweizer. Er wurde in Lausanne in der Schweiz geboren. Seine Eltern – der deutsche Schauspieler Heinz Bennent und die Tänzerin Diane Mansart – prägten seine Identität, doch seine Nationalität ist schweizerisch.
Wer sprach die Rolle des Gump in ‚Legend‘?
David Bennent spielte die Rolle des Gump in „Legend“ und sprach die Figur sowohl in der deutschen als auch in der englischen Synchronfassung? Die genaue Sprachregie ist nicht eindeutig belegt, aber fest steht: Er stellte den Kobold dar und trug mit seinem Spiel zur düsteren Atmosphäre des Films bei.
Wie sieht David Bennents Familienhintergrund aus?
David Bennent ist der Sohn von Heinz Bennent (Schauspieler) und Diane Mansart (Tänzerin). Seine Schwester Anne Bennent ist ebenfalls Schauspielerin. Über eine Ehefrau oder Kinder liegen keine bestätigten öffentlichen Informationen vor.
imdb.com, savoy.premiumkino.de, nwzonline.at, ru.wikipedia.org, cinetown.org
Häufig gestellte Fragen
Wer ist David Bennent?
David Bennent ist ein Schweizer Schauspieler, der 1966 in Lausanne geboren wurde. Er wurde durch seine Rolle als Oskar Matzerath in „Die Blechtrommel“ (1979) bekannt.
Wo wurde David Bennent geboren?
David Bennent wurde am 9. September 1966 in Lausanne, Schweiz, geboren.
Wer sind die Eltern von David Bennent?
Sein Vater Heinz Bennent war Schauspieler, seine Mutter Paulette Renou (Künstlername: Diane Mansart) war Tänzerin.
Hat David Bennent Geschwister?
Ja, David Bennent hat eine ältere Schwester namens Anne Bennent, die ebenfalls Schauspielerin ist.
In welchen bekannten Filmen spielte David Bennent mit?
Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Die Blechtrommel“ (1979), „Legend“ (1985), „She Hate Me“ (2004) und „Happy as Lazzaro“ (2018).
Gesicherte Fakten und unsichere Angaben
Gesicherte Fakten
- Geburtsdatum: 9. September 1966 (Wikipedia (de))
- Geburtsort: Lausanne, Schweiz (Wikipedia (de))
- Nationalität: Schweizer (Munzinger Biographie)
- Eltern: Heinz Bennent (Schauspieler), Diane Mansart (Tänzerin) (Allociné)
- Geschwister: Anne Bennent (Schauspielerin) (Wikipedia (fr))
- Durchbruch: 1979 mit „Die Blechtrommel“ (Gorki)
Unsichere Angaben
- Sprachkenntnisse im Detail (welche Level) – nur grobe Angaben aus Wikipedia (Wikipedia (de))
- Ehestand und Kinder – keine bestätigten öffentlichen Informationen
- Gesundheitszustand – keine öffentlichen Quellen
- Aktueller Wohnort – nur Hinweis auf Deutschland und Frankreich (Wikipedia (fr))
- Frühe Kindheit in Mykonos – nur eine niederqualitative Quelle (was-war-wann.de)
Fazit: Ein Schauspieler jenseits des Kinderstar-Klischees
David Bennent ist weit mehr als das Gesicht von „Die Blechtrommel“. Seine Karriere zeigt einen Künstler, der sich bewusst für anspruchsvolle und oft unkonventionelle Projekte entschied. Die Tatsache, dass er in vier Jahrzehnten international gefragt blieb – von Ridley Scott bis Alice Rohrwacher – spricht für seine Wandlungsfähigkeit und sein Talent. Wer ihn nur als „Kind aus der Blechtrommel“ kennt, verpasst die beeindruckende Entwicklung eines Schauspielers, der sich nie auf frühere Erfolge ausruhte.
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