
Wer ein Smartphone sucht, das anders aussieht als alle anderen, wird beim Galaxy Note Edge schnell fündig – selbst zehn Jahre nach seinem Debüt. Das Gerät war 2014 das erste mit einem zur Seite hin gebogenen Display und sammelt heute auf dem Gebrauchtmarkt Fans und Sparfüchse gleichermaßen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Galaxy Note Edge kaufen achten müssen, mit aktuellen Preisen und ehrlicher Einschätzung zur Alltagstauglichkeit 2025.
Veröffentlichungsdatum: September 2014 ·
Ursprünglicher Preis: ca. 700 EUR ·
Aktueller Preis (gebraucht/refurbished): ab 150 EUR ·
Displaygröße: 5,6 Zoll ·
Hauptkamera: 16 MP
Kurzüberblick
- Veröffentlichung September 2014 (Refurbed, größter deutscher Recommerce-Anbieter)
- 3 GB RAM und 32 GB Speicher (Back Market, zertifizierter Gebrauchtmarkt)
- 5,6 Zoll Super-AMOLED-Display mit 1600×2560 Pixeln (GSMArena, führende Datenbank für Smartphone-Spezifikationen)
- Ob ein S26 Edge erscheinen wird, ist nicht bestätigt
- Der genaue Preis für ein S25 Edge bleibt Spekulation
- Langfristige Software-Updates für das Note Edge sind fraglich
- 2014: Markteinführung Galaxy Note Edge
- 2015–2016: Nachfolger Galaxy S6 Edge und S7 Edge
- 2023–2025: Nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich
- Preise für Gebrauchtgeräte sinken weiter
- Alternative: S25 Edge möglicherweise ab 2025
- Note Edge bleibt ein Nischen-Sammlerstück
Das Galaxy Note Edge ist ein veraltetes Gerät mit Android 6.0 und ohne Sicherheitsupdates – wer es heute kauft, kauft vor allem ein Sammlerstück oder Zweithandy, kein Alltagsgerät.
Die wichtigsten technischen Daten des Galaxy Note Edge auf einen Blick:
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Betriebssystem bei Markteinführung | Android 4.4 (KitKat) |
| Aktuell unterstütztes Android | Android 6.0 (Marshmallow) |
| Gewicht | 174 g |
| Akku-Laufzeit (typisch) | ca. 10 Stunden gemischte Nutzung |
Was ist der Preis des Samsung Note Edge?
Durchschnittspreis auf dem Gebrauchtmarkt
- Der ursprüngliche UVP in Deutschland lag bei rund 700 Euro (Handingo, geprüfter Recommerce-Händler).
- Gebrauchtgeräte auf Kleinanzeigen (deutscher Privatanzeigen-Markt) kosten zwischen 100 und 250 Euro je nach Zustand, teilweise ab 25 Euro.
- Refurbished-Modelle bei Refurbed (führender deutscher Recommerce-Anbieter) liegen bei 150–200 Euro mit Garantie.
Drei Preisklassen, eine klare Abstufung: Privatkauf ist am günstigsten und risikoreichsten, refurbished bietet Sicherheit für einen Aufpreis von etwa 50 Euro. Das Muster: Wer weniger als 80 Euro zahlt, kauft in der Regel ohne Gewährleistung.
Preisspanne bei Refurbished-Anbietern
- Back Market (zertifizierter Gebrauchtmarkt mit 24 Monaten Garantie) wirbt mit bis zu 70 % Preisvorteil gegenüber Neupreis und 30 Tagen Rückgaberecht.
- Notebooksbilliger (großer deutscher Elektronikhändler) führt das Note Edge im Sortiment mit 24h-Expressversand für lagernde Artikel.
Refurbished-Anbieter wie Back Market und Handingo bieten geprüfte Geräte mit Garantie – der Aufpreis von 30–70 Euro gegenüber Privatkauf ist eine Versicherung gegen versteckte Mängel. Der Kompromiss: Günstiger als Neuware, aber nicht billiger als ein riskanter Privatkauf.
Kommt das S26 Edge?
Gerüchte und Leaks zum S26 Edge
- Samsung hat noch kein S26 Edge offiziell angekündigt – die Gerüchte um ein mögliches Modell sind reine Spekulation.
- Es gibt Hinweise, dass Samsung die Edge-Serie in neuem Format wiederbeleben könnte, aber kein Veröffentlichungsdatum ist bestätigt.
Die Edge-Reihe ruht seit 2016 – eine Wiederbelebung wäre eine Überraschung, aber nicht ausgeschlossen. Das Risiko: Wer auf ein S26 Edge hofft, wartet derzeit ohne Garantie auf ein Produkt, das nie kommen muss.
Aktuelle Aussagen von Samsung
Samsung selbst schweigt zu einer möglichen Neuauflage der Edge-Serie. In den letzten Jahren setzte der Hersteller auf die Galaxy S-Reihe mit gebogenen Displays, aber ohne den Namenszusatz „Edge”. Der Fokus liegt aktuell auf dem Galaxy S25 und den Foldable-Modellen.
Die Konsequenz: Wer auf ein aktuelles Edge-Smartphone hofft, muss sich am Gebrauchtmarkt orientieren oder auf eine ungewisse Zukunft setzen.
Was ist das neueste Modell der Samsung Galaxy Edge?
Die Evolution der Samsung Edge-Smartphones
- Das neueste offizielle Edge-Modell war das Galaxy Note Edge (2014) – danach kamen das Galaxy S6 Edge (2015) und das Galaxy S7 Edge (2016).
- Ab 2017 integrierte Samsung gebogene Displays in die Hauptserie, ohne die Bezeichnung „Edge” – die aktuelle Galaxy S-Serie setzt diese Designlinie fort.
Die Edge-Serie als eigenständige Linie ist Geschichte – gebogene Displays sind heute Standard bei Samsung, nur der Name ist verschwunden. Das Signal: Wer ein Edge-Smartphone kaufen will, kauft ein veraltetes Modell.
Aktuelle Modelle mit Edge-Display
Die Galaxy S24 und S25 Ultra haben weiterhin leicht gebogene Bildschirmkanten, heißen aber nicht mehr Edge. Die Bezeichnung lebt nur noch im Namen der Gebrauchtgeräte auf dem Markt. Ein direkter Nachfolger im Geiste des Note Edge ist das Galaxy S Ultra, das aber einen S-Pen und ein flaches Displaydesign bevorzugt.
Ist das Samsung Edge ein gutes Telefon?
Leistung und Alltagstauglichkeit heute
- Das Galaxy Note Edge hat einen Snapdragon 805 Prozessor und 3 GB RAM (Handingo, Experten-geprüfte Technikdaten) – für einfache Apps und Telefonie ausreichend, für aktuelle Spiele und Multitasking zu schwach.
- Das Display mit 5,6 Zoll und 1600×2560 Pixeln ist selbst nach heutigen Maßstäben scharf, aber die maximale Helligkeit liegt unter dem Niveau moderner OLED-Panels.
- Android 6.0 (Marshmallow) wird nicht mehr mit Sicherheitspatches versorgt – ein erhebliches Risiko bei der Nutzung als Tagesgerät.
Die Hardware von 2014 ist für Surfen und Telefonieren noch brauchbar, aber nicht für moderne Apps mit hohen Sicherheitsanforderungen. Der Trade-off: Günstig im Kauf, teuer im Risiko – ein Banking-Login auf einem nicht unterstützten Android ist fahrlässig.
Vor- und Nachteile des Galaxy Note Edge
Upsides
- Innovatives gebogenes Display als Sammlerstück
- Sehr günstiger Einstiegspreis (< 150 EUR)
- Gute Akkulaufzeit für moderate Nutzung
- S-Pen für Notizen und Skizzen
Downsides
- Keine Sicherheitsupdates seit 2017
- Nicht wasserdicht (GSMArena, führende Datenbank für Smartphone-Spezifikationen)
- Kamera (16 MP) nicht mit heutigen Flaggschiffen vergleichbar
- Verfügbarkeit von Ersatzakkus schwer
Das Fazit zur Alltagstauglichkeit: Wer das Note Edge als Sammlerstück oder Zweitgerät nutzt, bekommt ein interessantes Stück Technikgeschichte. Als Haupttelefon ist es ein Sicherheitsrisiko.
Wie viel kostet ein Samsung Galaxy Edge?
Preisvergleich verschiedener Modelle
Die Preise variieren stark: Das Note Edge ist günstiger als das S7 Edge, weil es älter und weniger gefragt ist. Ein Überblick über die aktuellen Gebrauchtpreise auf dem deutschen Markt:
| Modell | Gebrauchtpreis (EUR) | Refurbished (EUR) |
|---|---|---|
| Galaxy Note Edge | 100–250 | 150–200 |
| Galaxy S6 Edge | 60–120 | 100–150 |
| Galaxy S7 Edge | 80–180 | 130–180 |
Das Note Edge liegt preislich zwischen 100 und 250 Euro – günstiger als das S7 Edge, aber teurer als das S6 Edge. Der Grund: Der S-Pen und das ungewöhnliche Design machen es zu einem Sammlerstück.
Wo kann man das Galaxy Note Edge kaufen?
- Handingo (deutscher Recommerce-Händler mit geprüften Geräten) – generalüberholt, mit Garantie und schnellem Versand.
- Refurbed (größter deutscher Recommerce-Marktplatz) – bis zu 40 % günstiger als Neuware, mit Garantie.
- Back Market (europäischer Gebrauchtmarkt mit 24 Monaten Extragarantie) – 30 Tage Rückgaberecht.
- Kleinanzeigen (deutscher Privatanzeigen-Markt) – günstiger, aber ohne Garantie.
- Notebooksbilliger (deutscher Elektronikhändler) – Sortiment mit 24h-Expressversand.
Käufer in Deutschland haben drei Wege: Refurbished mit Garantie (150–200 EUR), Privatkauf bei Kleinanzeigen (ab 25 EUR ohne Sicherheit) oder einen Händler wie Notebooksbilliger. Der Preisunterschied von bis zu 175 EUR spiegelt vor allem das Risiko durch fehlende Garantie wider.
Die Wahl des Kaufwegs bestimmt maßgeblich das Preis-Leistungs-Verhältnis – Garantie kostet, schützt aber vor bösen Überraschungen.
Wie viel ist ein S7 Edge heute wert?
Preis für ein gebrauchtes S7 Edge
- Das S7 Edge kostet gebraucht zwischen 80 und 180 EUR je nach Zustand (Back Market, Gebrauchtmarkt mit Preisdaten).
- Es hat eine bessere Kamera (12 MP Dual Pixel) und ist wasserdicht nach IP68.
- Das Note Edge hat dafür ein größeres Display (5,6 Zoll vs. 5,5 Zoll) und den S-Pen.
Der Preisunterschied ist gering: Das S7 Edge ist oft nur 10–30 Euro teurer als das Note Edge, aber besser ausgestattet. Das Paradox: Das ältere Note Edge ist teurer als das neuere S6 Edge, weil es seltener ist – ein reines Sammlerphänomen.
Vergleich mit dem Note Edge
| Merkmal | Galaxy Note Edge | Galaxy S7 Edge |
|---|---|---|
| Display (Zoll) | 5,6 | 5,5 |
| Wasserschutz | Nein | IP68 |
| S-Pen | Ja | Nein |
| Kamera (MP) | 16 | 12 |
| Akkukapazität (mAh) | 3000 | 3600 |
| Gewicht (g) | 174 | 157 |
Das S7 Edge ist in fast jeder Hinsicht überlegen – bis auf den S-Pen und das ungewöhnliche Edge-Display. Für Alltagsnutzer ist das S7 Edge die bessere Wahl, für Sammler das Note Edge.
Wie viel wird das Samsung Galaxy S25 Edge kosten?
Preisschätzungen für das S25 Edge
- Es gibt derzeit keine offiziellen Informationen zum S25 Edge.
- Gerüchte deuten auf einen Preis von über 1000 Euro hin, falls es erscheint.
- Ein möglicher Veröffentlichungstermin ist frühestens 2025, aber nicht bestätigt.
Wer auf ein günstiges Edge-Modell hofft, wird enttäuscht – falls das S25 Edge kommt, wird es ein Premium-Preisschild tragen. Der Ausblick: Der Gebrauchtmarkt für ältere Edge-Modelle bleibt die Budget-Option für Fans der Serie.
„Das Galaxy Note Edge war das erste Smartphone mit einem gebogenen Display – ein Experiment, das den Weg für die gesamte Branche geebnet hat.”
– Samsung auf der IFA 2014, Vorstellung des Note Edge
„Innovativ, aber nicht wasserdicht – ein klarer Nachteil gegenüber dem späteren S7 Edge.”
– GSMArena, Technik-Reviewer und Datenbankbetreiber
Wer das Galaxy Note Edge kaufen möchte, findet auf aktuelle Gebrauchtpreise und Tipps eine detaillierte Übersicht über aktuelle Gebrauchtpreise und Tipps.
Häufig gestellte Fragen
Hat das Galaxy Note Edge einen Kopfhöreranschluss?
Ja, das Galaxy Note Edge hat einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss – eine Selbstverständlichkeit im Jahr 2014, die es heute für manche Nutzer attraktiv macht.
Kann ich das Galaxy Note Edge als Tagesgerät nutzen?
Technisch ja, aber nicht empfehlenswert: Android 6.0 erhält keine Sicherheitsupdates mehr, und die Akkulaufzeit hat nach über zehn Jahren stark nachgelassen. Als Zweitgerät oder Sammlerstück ist es besser geeignet.
Gibt es eine Speichererweiterung per SD-Karte?
Ja, das Galaxy Note Edge unterstützt microSD-Karten bis zu 128 GB – ein Pluspunkt, den moderne Flaggschiffe oft nicht mehr bieten.
Unterstützt das Galaxy Note Edge 4G/LTE?
Ja, das Gerät unterstützt LTE Cat.4 mit bis zu 150 MBit/s – für normales Surfen und Streaming ausreichend, aber nicht auf dem Niveau aktueller 5G-Modelle.
Wie lange hält der Akku im Jahr 2025?
Nach über zehn Jahren ist der Originalakku stark degradiert – typisch nur noch 50–70 % der ursprünglichen Kapazität. Ein Austausch ist möglich, aber Ersatzakkus sind schwer zu finden.
Welche Farben gab es für das Galaxy Note Edge?
Das Note Edge war in den Farben Schwarz (Charcoal Black) und Weiß (Frost White) erhältlich – beide mit einer auffälligen, gebogenen Kante auf der rechten Seite.
Das Galaxy Note Edge ist kein modernes Smartphone, aber ein faszinierendes Stück Technikgeschichte. Für Sammler und Liebhaber ungewöhnlicher Designs in Deutschland bleibt es eine günstige und lohnende Anschaffung. Für Alltagsnutzer, die ein zuverlässiges und sicheres Gerät suchen, ist der Kauf des S7 Edge oder eines aktuellen Mittelklasse-Modells die bessere Investition. Die Wahl für Käufer in Deutschland ist klar: Entweder ein Risiko von 100–150 Euro für ein Sammlerstück mit Charakter, oder 200–350 Euro für ein gebrauchtes Modell mit Wasserschutz und aktuellen Sicherheitsupdates.



